Das Haus

Eine Produktion des Teenage Angst Ensembles
Ab Oktober 2011.
Das Teenage Angst Ensemble bringt den langersehnten Nachfolger von Die Lichtung auf die Bühnen: Das Haus. Wieder muss sich der geheimnisvolle Ermittler mit einem Fall jenseits alles Herkömmlichen beschäftigen: In einem schon lange verlassenen Haus stößt er auf eine Kiste mit Abschiedsbriefen, die alle an denselben mysterösen Mann gerichtet sind – eine phantomhafte Erscheinung, die niemand je zu Gesicht bekommen zu haben scheint. Bei der Suche nach dem Schlüssel für die ungeklärte Selbstmordserie dringt der Ermittler in immer tiefere Abgründe vor.
Mit Das Haus setzt das Teenage Angst Ensemble den einmal eingeschlagenen Kurs inhaltlich und ästhetisch fort. Der Kriminal- /Mystery-Plot ihres Stücks dient letztlich nur als Aufhänger, um dem Publikum spannende und elementar wichtige Geschichten von der dunklen Seite des Mondes zu erzählen. Die Experimentierfreude des Ensembles auf der Bühne hat mit den Erfahrungen, die es in den letzten Jahren gesammelt hat, nur noch zugenommen. Auf die Zuschauer wartet ein neuerlicher farbiger Rausch aus Sounds, Bildern und Worten, ein Alptraum zwischen Roland Space Echo, Plattenspielern und Laptop, zwischen Super8 und High Definition, zwischen Lesung, Theater und Performance…
Mitwirkende:
Frauen: Moana Köhring
Mann von oben: Daniel Nipshagen
Der Ermittler (vom Band): Sascha Kendziorra
Text & Regie: Daniel Nipshagen
Video: Carsten Deinert & Found Footage
Die Lichtung

Psycho-Kammerspielpuzzle für zwei Darsteller
Eine Produktion des Teenage Angst Ensembles
Im ostwestfälischen Espelkamp verschwinden zwischen 1970 und 1995 mehrere junge Mädchen und Frauen spurlos. Die Polizei entdeckt Parallelen in den Lebensläufen der Vermissten, bleibt aber ratlos – trotz intensiver Suche werden keine Leichen gefunden. Kurz vor seiner Pensionierung wird der mit dem Fall betraute Ermittler im Oktober 1995 zu einer Lichtung im nahegelegenen Waldgebiet gerufen. Dort entdecken seine Männer und er Unglaubliches…
Klassische Lesung, Theater, Plattenauflegen, Videokunst, Performance – Die Lichtung sprengt alle Genregrenzen. Texte, Bilder und Sounds verschmelzen zu einer Einheit, die den Zuschauer in eine Geschichte voller Wut, Trauer, Angst und Liebe hineinsaugt. Kopfkino aus Puzzlestücken, rhythmisch und präzise. Die Fragmente zeichnen ein Bild vom Erwachsenwerden zwischen Spießertum und beginnender Hippie-Ära, von den Ängsten der Pubertät, zwischen Freiheit und Zwang, Wahn und Wirklichkeit, Kleinstadt und großer Welt. Eine Anatomie des Bösen und ein atemberaubender Trip in die Psyche.
Das Stück Die Lichtung ist der erste Teil einer Bühnen- und Buchtrilogie mit dem Titel Espelkamp Tapes. Dreh- und Angelpunkt der Espelkamp Tapes ist die ostwestfälische Stadt mit ihrer außergewöhnlichen Vergangenheit als Munitionsanstalt der Nazis. Entstanden aus den Baracken der Zwangsarbeiter ist Espelkamp heute ein Kleinstadt-Schmelztiegel im Wald. Die einzigartige Atmosphäre des Städtchens dient den Espelkamp Tapes als Blaupause für ein Paralleluniversum hinter den Spiegeln, ein deutsches Twin Peaks. Das Bühnenstück wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile mehr als fünfzig Mal aufgeführt.
Mitwirkende:
Mädchen: Moana Köhring
Ralf Haag, Mann am Schreibtisch: Daniel Nipshagen
Der Ermittler (vom Band): Sascha Kendziorra
Text & Regie: Daniel Nipshagen
Video: Peer Engelbracht (Impulskontrolle)
Videoeinspielungen: Corinna Nipshagen/Veronika Bouffier/Nicola Krahl/Martin Janczek
